Hunte und Wümme

Entdeckung der Langsamkeit

Den Alltag hinter sich lassen, zur Ruhe kommen und einfach die Seele baumeln lassen ... das ist die Entdeckung der Langsamkeit im Kanu, die Ihnen eine neue Perspektive auf den Lebenraum Wasser eröffnet. Im Nordwesten der Republik laden dazu die unzähligen Wasserläufe der ostfrisieschen Marsch- und Fehnlandschaft ein. Die Hunte und Hase im Süden der Region sowie die Wümme östlich von Bremen bieten dem Kanueinsteiger als größere Flüsse einen geeigneten Zugang zu diesem Wasserparadies.

Vom Dümmer kommend mäandert die Hunte über knapp 100 km durch hügelige Heide-, Moor und Marschlandschaft des Naturparks Wildeshauser Geest, bevor sie in Oldenburg den Küstenkanal mündet. Kanuwanderer nutzen meist den Abschnitt zwischen Wildeshausen und Oldenburg für Ein- bis Zweitagestouren.

Sandige Ufer und dichte Waldgebiete säumen abwechselnd den Weg. Die tiefe Stille der Abgeschiedenheit und der Duft des Waldes bleiben als eindrückliche Sinneswahrnehmungen sicher lange haften. Mit ein paar kleineren Stromschnellen gibt es ein bisschen Abwechselung und abenteurlichen Reiz unterwegs, aber ohne dass der Anfänger Sorge haben muss, überfordert zu sein.

Die Wümme windet sich über eine Strecke von rd. 80 km von ihrer Quelle im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide als kleines, schmales Flüsschen durch Wiesen, Weiden und Wälder. Die Städtchen Scheeßel und Rotheburg gewannen einst Reichtum durch ihre Mühlen an dem Fluss. Mit unberührte Natur lädt die Wümme ein zu Ruhe und Gemächlichkeit. Das malerische Künstlerstädtchen Fischerhude ist in jedem Fall einen Halt wert.

Kanuwanderer nutzen vor allem den Abschnitt zwischen Scheeßel und Borgfeld. Im weiteren Verlauf wird die Wümme bereits von der Tide beeinflusst.

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