Kanufahren

so funktioniert's

Kanufahren als Freizeitaktivität ist kinderleicht, ein Einstieg ist für jedermann ohne Voraussetzungen möglich. Die wenigen notwendigen Grundkenntnisse, die es zu beachten gilt, sind schnell aufgezählt und die Einführung in den Umgang mit dem Material und der Ausrüstung ist in kürzester Zeit erledigt. Und schon kann es losgehen mit den ersten Paddelschlägen.

   BOOTSBEHERRSCHUNG IM KAJAK

Kajaks werden in Sitzposition mit ausgestreckten Beinen nach vorn und mit einem Doppelpaddel, d.h. zwei Paddelblättern, die durch eine Stange miteinander verbunden sind, gefahren. Einige wenige Grundtechniken genügen, um das Kajak in normalen Bedingungen sicher zu beherrschen:

Einstieg in das Kajak

Beim Einstieg in das Kajak hilft die sogenannte Paddelbrücke: Das Kajak liegt längs zum Steg oder Ufer. Das Paddel wird am hinteren Ende der Einstiegsluke so flach auf das Kajak gelegt, dass eine Seite des Paddels flach auf dem Steg oder Ufer aufliegt. Mit einer Hand den Süllrand der Luke und das Paddel fest umfassen und mit dem Körper langsam und zuerst mit dem bootsseitigen Fuß in das Kajak rutschen.

Halten des Paddels

Im Kajak sitzend das Paddel mit beiden Händen greifen und mittig auf dem Kopf ablegen. Die richtige Griffbreite haben Sie, wenn beide Ober- und Unterarme einen Winkel von etwas weniger als 90° zueinander bilden.

Grundschlag

Der Grundschlag, mit dem Sie das Kajak vorwärts bewegen, ist denkbar einfach: Setzen Sie eine Seite des Paddels vor sich knapp neben dem Boot ins Wasser und ziehen Sie das querstehende Paddelblatt parallel zum Boot nach hinten durch das Wasser, um Vortrieb zu erzeugen. Ist das Paddel etwa auf Hüfthöhe angelangt, stoppen Sie den Armzug und wechseln für den nächsten Schlag die Seite. Dort wiederholen Sie die Bewegung.

Um Ihre Kräfte ökonomisch einzusetzen, achten Sie auf einen gleichmäßigen Paddelzug auf beiden Seiten und führen Sie den Schlag nicht nur mit den Unterarmen aus, sondern drehen Sie unterstützend den gesamten Oberkörper mit.

Bogenschlag

Der Bogenschlag kommt zur Steuerung des Kajaks zum Einsatz, um eine Drehung einzuleiten oder ein aus der Spur gelaufenes Boot wieder auf Kurs zu bringen. Nachdem das Paddel vorne neben dem Boot eingetaucht worden ist, wird es mit ausgestrecktem Aktionsarm im Bogen um den Oberkörper herum nach hinten bis auf Hüfthöhe durch das Wasser geführt. Das Boot wird damit in eine Drehung zur gegenüberliegenden Seite gebracht.

Bogenschlag rückwärts

Der Bogenschlag kann auch rückwärts ausgeführt werden. Dazu wird das Paddel hinten am Boot statt vorne eingetaucht und dann mit ausgestrecktem Aktionsarm im Bogen um den Oberkörper nach vorne geführt. Das Boot dreht dabei zu der Seite, auf der der Bogenschlag ausgeführt wird, und gleichzeitig wird damit Fahrt aus dem Boot genommen.

Dieser Schlag kommt zum Einsatz, wenn einem Hindernis ausgewichen werden soll und vor dem Hindernis die Geschwindigkeit reduziert werden soll.

Paddelstütze

Wenn es einmal kippelig wird im Kajak, weil sich der Körperschwerpunkt zu weit seitlich von der Längsachse des Kajaks entfernt hat, hilft die Paddelstütze, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen und eine Kenterung zu verhindern. Dabei wird querab zum Boot mit dem Paddelblatt flach auf dem Wasser Gegendruck zur Kipprichtung aufgebaut. Gleichzeitig wird durch Bewegung der Hüfte in die Gegenrichtung der Schwerpunkt wieder zur Mitte gebracht.

   BOOTSBEHERRSCHUNG IM CANADIER

Den Canadier fährt man kniend mit einem Stechpaddel. Sofern es sich um einen Zweier-Canadier handelt, sind Sitzbretter sinnvoll, um seitlich versetzte Sitzpositionen zu ermöglich, so dass die beiden Fahrer auf unterschiedlichen Seiten paddeln können. Ein ständiger Seitenwechsel mit den Paddeln sollte vermieden werden, da es eher zu unkontrollierter Steuerung führt. Der Hintermann ist im Zweier-Kanadier der "Kapitän" und bestimmt den Kurs, da er die bessere Übersicht hat. Einige wenige Grundtechniken genügen, um den Kanadier in normalen Bedingungen sicher zu beherrschen:

Einstieg in den Kanadier

Beim Einstieg in den Kanadier hält der Hintermann das Heck des Bootes am Steg oder Ufer fest, während der Vordermann in das Boot klettert. Hat der Vordermann seine Position eingenommen, klettert der Heckpaddler auch in den Canadier, nimmt seine Position ein und stößt dann das Boot mit dem Paddel vom Ufer ab.

Kniesitz und Halten des Paddels

Der Paddler kniet im Canadier mit weit gespreizten Knien und Blick in Fahrtrichtung vor dem Sitzbrett, an dem er sich mit dem Gesäß abstützt. Paddelt er auf der linken Seite des Bootes, so fasst die rechte Hand von oben um den Kanuf des Paddels, während die linke Hand den Schaft längs etwas oberhalb des Paddelblattes umfasst. Paddelt er auf der rechten Seite des Bootes gilt dies entsprechend umgekehrt.

Grundschlag

Mit dem Oberkörper in leichter Vorlage wird das Paddel vor dem Körper dicht am Boot eingesetzt und parallel zum Canadier nach hinten durch das Wasser gezogen. Der Rumpf unterstützt das ziehen durch eine leichte Drehbewegung. Der Schlag endet, sobald der Oberkörper in leichte Rücklage gerät.

Um Ihre Kräfte ökonomisch einzusetzen, achten Sie auf einen gleichmäßigen Paddelzug und führen Sie den Schlag nicht nur mit den Armen aus, sondern drehen Sie unterstützend den gesamten Oberkörper mit.

J-Schlag

Anders als im Kajak vermeidet man im Canadier einen häufigen Seitenwechsel des Paddels. Um den Canadier auf Kurs zu halten, kommt der J-Schlag zum Einsatz. Er entspricht dem Grundschlag, wird jedoch kurz vor dem Ende um eine kleine Kurve nach außen vom Boot weg ergänzt (Schlag in Form eines "J"). Dieser seitlich wirkende Schlagabschluss hält den Canadier auf Kurs.

Bogenschlag

Beim Bogenschlag wird das Paddel mit ausgestrecktem Aktionsarm etwas weiter vom Boot weg in das Wasser eingesetzt und im Bogen um den Oberkörper herum durch das Wasser geführt, so dass der Canadier zum Steuern in eine Drehbewegung versetzt wird. Der Bugpaddler setzt dabei einen Viertel-Bogenschlag rückwärts an, während der Heckpaddler einen Bogenschlag vorwärts einsetzt. Beide Schläge erfolgen auf versetzten Seiten des Bootes. Die Seitenverteilung bestimmt die Drehrichtung.

Ziehschlag

Mit dem Ziehschlag wird der Canadier seitlich versetzt, um z.B. einem Hindernis auszuweichen. Das Paddel wird querab vom Paddler in etwa 60 cm Abstand zum Boot eingesetzt und dann mit quergestelltem Paddelblatt an das Boot herangezogen. Der Canadier wird so seitlich zum Paddel hingezogen.

   AUSRÜSTUNG FÜR KANUFAHRER

Die richtige Ausrüstung zum Kanufahren ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern gut ausgestattet wächst auch der Spaß an der Kanutour.

Auf einen Blick - 10 Dinge, die ins Kanu gehören:

eine passende Schwimmweste Sonnenschutzcreme & -brille Kopfbedeckung Regenschutz Ersatzkleidung festsitzende Schuhe, die nass werden können Karte mit Streckenverlauf und Ausstiegsstellen wasserfeste Gepäckbehältnisse ausreichend Proviant und nichtalkoholische Getränke Erste-Hilfe-Set und Mückenspray

Informationsmaterial

Eine Karte des befahrenen Gewässers inklusive einer Beschreibung besonderer Befahrensregelungen und Revierbedingungen sollte immer dabei sein. Unterwegs brauchen Sie Informationen über Ein- und Ausstiegsstellen, Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Naturschutzgebiete, Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und ähnliches.

Denken Sie vor allem daran, den Rücktransfer zum Ausgangsort vorab zu klären: Gibt es öffentliche Verkehrsmittel entlang der Route, die Sie nutzen können? Bietet der Kanuvermieter einen Shuttleservice?

Geeignete Kleidung

Das Wetter ist immer nur so schlecht wie Ihre Kleidung! Paddeln kann bei (fast) jedem Wetter Spaß machen, wenn Sie entsprechend angezogen sind. Gegen Wind und Regen schützt eine wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze. Unterschätzen Sie bei Sonnenschein nicht die Intensität der Sonneneinstrahlung! Auf dem Wasser erscheint es angenehm kühl, aber die UV-Strahlung wirkt verstärkt. Eine Kopfbedeckung und reichlich Sonnencreme schützen. Schuhe müssen vor allem einen festen Sitz haben und Ihnen dennoch Beweglichkeit garantieren. Außerdem müssen sie für den Kontakt mit Wasser geeignet sein. Ein Satz Ersatzwäsche sorgt dafür, dass Sie sich auch nach einer feuchten Paddeltour an Land wieder wohl fühlen.

Schwimmweste

Eine Schwimmweste ist auf dem Wasser Pflicht - auch wenn Sie gut schwimmen können! Bei einer Kenterung haben Sie so die Hände frei um sich und anderen zu helfen. Unterschätzen Sie nicht Strömungen und Entfernungen zum Ufer.

Aufbewahrung an Bord

Wertgegenstände, wie z.B. das Handy, oder auch die Ersatzkleidung und der Proviant lassen sich zweckmäßig in kleinen, wasserfesten Tonnen mit Schraubdeckel oder in Seesäcken verstauen und vor Feuchtigkeit schützen. Beides bekommen Sie im Kanufachhandel und auch Kanuverleiher können Ihnen diese zur Verfügung stellen.

Bootswagen

Auf manchen Strecken werden Sie einen Bootswagen benötigen, um das Kanu an den Umsetzstellen an längeren Hindernissen vorbei über Land zu transportieren. Erkundigen Sie sich vor der Anreise bei den Informationsstellen vor Ort, wie die Bedingungen im gewählten Revier sind.

Quelle: Bundesveband Kanu

   GOLDENE REGELN FÜR DAS KANUFAHREN

Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen, sich in der Natur zu erholen und seine Freizeit zu verbringen. Damit dieses Bedürfnis erfüllt werden kann, bedarf es einer intakten Natur - klares, sauberes Wasser, reizvolle, naturbelassene Landschaften und natürliche Lebensräume mit vielfältiger Flora und Fauna. Die Bewahrung der Natur ist also ein ganz ursprüngliches Interesse des Kanuwanderers. Dementsprechend wird er sein Verhalten in der Natur darauf ausrichten, seinen Aktivitäten umweltschonend nachzugehen.

Aber nicht nur gegenüber der Natur, sondern auch im Miteinander der Wassersportler und anderer Erholungssuchender am und auf dem Wasser gilt Aufmerksamkeit sowie gegenseitige Rücksichtnahme.

Sensible Naturräume

Verhalten Sie sich in der Natur wie ein Gast. Halten Sie sich von bewachsene Uferzonen, Schilfgürteln und Seerosenfeldern fern, diese sind Lebensräume vieler Tiere. Auch seichtes Gewässer ist vielfach sensibler Lebensraum und insbesondere Laichgebiet. Auch Feuchtgebiete in den Uferzonen sind besonders schützenswerte Lebensräume, die nicht betreten werden sollten.

Abstand halten

Lassen Sie Tieren ihre Ruhe und halten Sie Abstand von ihnen, um sie nicht unnötig aufzuschrecken oder gar in Angst zu versetzen. Ganz besonders gilt dies für Jungtiere. An Boote, die mit Abstand vorbeifahren können sich die Tiere gewöhnen.

Naturbeobachtung

Gelungene Naturfotografien sind ein tolles Andenken an die Kanutour. Aber haben Sie dabei die Bedürfnisse Ihrer natürlichen Fotomodelle im Fokus! Fotografieren Sie nur aus der Ferne und nutzen Sie entsprechende Teleobjektive, damit die Tiere nicht gestört werden.

Naturschutzgebiete

Beachten Sie ausgewiesene Naturschutzgebiete und folgen Sie den dort geltenden Vorschriften.

Anreise

Planen Sie Ihre An- und Abreise im Voraus möglichst energiesparend. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel wo immer möglich und lassen Sie das eigene Auto stehen oder bilden Sie Fahrgemeinschaften. Wenn die Anreise mit dem PKW erfolgen muss, parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und auf keinen Fall in der freien Natur.

An- und Ablegen

Für das Einsetzen sowie das An- und Ablegen nutzen Sie bitte nur hierfür ausgwiesene Plätze oder solche Stellen, an denen deutlich erkennbar kein Schaden durch betreten der Ufer angerichtet werden kann.

Sauberes Wasser

Tragen Sie dazu bei, dass die Gewässer sauber bleiben. Abfälle und Unrat gehören nicht ins Wasser oder ans Ufer. Entsorgen Sie Ihren Müll ordnungsgemäß und nutzen Sie öffentliche Toiletten.

Melden Sie Verschmutzungen

Wenden Sie sich an die örtlichen Behörden, wenn Sie Umweltverschmutzungen festgestellt oder beobachtet haben. Ein rechtzeitiges Eingreifen kann oft größere Schäden an den Gewässern verhindern helfen.

Verhalten gegenüber anderen

Anderen Wassersportlern und Erholungssuchenden oder Anwohnern am Wasser sollten Sie mit Respekt und Rücksicht begegnen. Beachten Sie Schwimmer und Angler, drängen Sie keine anderen Kanuten ab. Verhalten Sie sich beim Schleusen und an Umsetzstellen kollegial.

Infrastruktur

Nutzen Sie die vorhandene und ausgewiesene Infrastruktur an den Gewässern: Ein- und Ausstiegsstellen, Wasserwanderrastplätze, Schleusen und Umsetzstellen. Umfahren Sie Sandbänke und Inseln weiträumig und betreten Sie keine Ufergrundstücke, die nicht als öffentlich ausgewiesen sind. Rasten, Grillen und Übernachten sollten Sie nur an ausgewiesenen Stellen.

Wetter und Zeitplanung

Achten Sie auf die Wetterentwicklung. Holen Sie vorab Wettervorhersagen ein und fahren Sie nicht bei Dunkelheit, Sturm und Gewitter. Planen Sie ausreichend Zeit für die gewünschte Strecke ein - mit Reserven für Naturbeobachtungen, Sehenswürdigkeiten oder auch mal eine Kentereinlage!

Alkohol

Verzichten Sie vor und während der Fahrt auf alkoholische Getränke. Das kühle Bier nach der Tour schmeckt dann umso besser!

Quelle: Bundesverband Kanu

   UMWELTSCHUTZ

mmer mehr Menschen erfüllen sich den Wunsch, ihrer Freizeit im Kanu auf einem unserer heimischen Gewässer zu verbringen - entspannt dahin gleiten, die Zeit und die Alltagshektik vergessen, reizvollen Landschaften und Natur entdecken oder einfach die Ruhe und Abgeschiedenheit genießen.

Damit diese Wünsche auch morgen noch erfüllbar bleiben, ist ein behutsamer Umgang mit der Natur für den Kanuten selbstverständlich. Einige grundlegende Spielregeln helfen, die Schönheit und den Wert der Gewässer und der Landschaft drum herum für alle zu erhalten.

Informieren Sie sich!

Unsere Gewässer sind naturnahe Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Diese Vielfalt ist Teil der Faszination Wasser und ihr Schutz liegt den Kanuwanderern daher sehr am Herzen. Für viele Gewässer gibt es genaue Befahrensregelungen, um den Schutz von Flora und Fauna zu gewährleisten. Informieren Sie sich vor der geplanten Tour über die Befahrensregeln in Ihrem gewählten Revier, z.B. auf der Internetseite des Deutschen Kanu Verbandes.

Überlegen Sie genau, ob das ausgewählte Gewässer für Ihre Tour geeignet ist. Ein kleiner Flusslauf, der für einen Einzelwanderer eine schöne Strecke abgibt, würde durch das Befahren in einer großen Gruppe eventuell stark in Mitleidenschaft gezogen. Altarme und Zuflüsse unter 5 Meter Gewässerbreite sollten grundsätzlich nicht befahren werden, denn diese sind oft bevorzugte Rückzugsräume für viele Tierarten und seltene Pflanzen.

Ausreichender Wasserstand

Bei sehr niedrigem Wasserstand sollten Sie Gewässer auf keinen Fall befahren. Das Leben am und im Grund des Gewässers kann dann schnell erheblichen Schaden nehmen. Auch bei  Hochwasser sollten Sie mit Rücksicht auf Ihre eigene Sicherheit von der Kanutour Abstand nehmen.

Einsetzen und Ausstiegsstellen

Bringen Sie Ihr Kanu nur an den dafür vorgesehenen Stellen zum Einsetzen ins Wasser. Ein Einsetzen des Kanus am freien Ufer kann erhebliche Schäden an der Uferböschung zur Folge habe. Auch Pausen und Übernachtungen sollten Sie nur an den dafür ausgewiesenen Rastplätzen einlegen. Beschaffen Sie sich vorab Karten des befahrenen Gewässers, auf denen diese Informationen verzeichnet sind. Die Kanuanbieter vor Ort sind Ihnen dabei gerne behilflich.

Ufer schützen!

Schilfgürtel, Uferböschungen und Auenwälder dürfen auf keinen Fall befahren oder betreten werden. Schilfbestände, Schwimmblattpflanzen wie z.B. Seerosen, bewachsene Uferstücke und Flachwassergebiete stellen den Lebensraum vieler, zum Teil bedrohter Tier- und Pflanzenarten dar. Es sind Brut- und Aufzuchtplätze diverser Tier- und Vogelarten. Beobachten Sie diese Tiere nur aus sicherer Entfernung, um Störungen zu vermeiden und die Tiere nicht zu verjagen.

Müll ordnungsgemäß entsorgen!

Bewahren Sie das Erholungsgebiet des befahrenen Gewässers so, wie Sie es auch vorgefunden haben. Niemand paddelt gerne durch Müllberge und Unrat. Sammeln Sie Ihren Müll und entsorgen Sie ihn in den vorgesehenen Behältern an den Ein- und Ausstiegsstellen oder an den Rastplätzen oder nehmen Sie ihn wieder mit. Auch organischer Müll sollte nicht im Gewässer entsorgt werden, da er bei der Verrottung das Algenwachstum befördert. Benutzen Sie die öffentlichen Toiletten!

Ruhe und Abgeschiedenheit genießen

In unserer hektischen Alltagswelt sind Orte der Ruhe und Stille ein schützenwerter Genuß. Nehmen Sie Rücksicht auf die Bewohner und die anderen Erholungssuchenden am Gewässer. Vermeiden Sie unnötigen Lärm und sorgen Sie durch achtsames Verhalten dafür, dass der Genuss am Naturraum Wasser für alle gleichermaßen erhalten bleibt.

Sicherheit

Ein unbekanntes Gewässer kann Gefahren bergen, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. Informieren Sie sich vorab genau über mögliche Gefahrenstellen und schwierige Gewässerabschnitte. Kanuführer, Gewässerkarten und Anbieter vor Ort geben Ihnen Auskunft. Eine Schwimmweste ist auf dem Wasser stets Pflicht und kann Sie im Notfall vor viel Unheil bewahren.

Quelle: Bundesverband Kanu

 

Entdecke Wassersport
Copyright 2017 BVWW