Erste Schritte

Ein kleine Anleitung
für Einsteiger

Kanufahren als Freizeitaktivität ist kinderleicht, ein Einstieg ist für jedermann ohne Voraussetzungen möglich. Die wenigen notwendigen Grundkenntnisse, die es zu beachten gilt, sind schnell aufgezählt und die Einführung in den Umgang mit dem Material und der Ausrüstung ist in kürzester Zeit erledigt. Und schon kann es losgehen mit den ersten Paddelschlägen.

Tipps für Kajak- & Kanueinsteiger

   Ist Kajak- & Kanufahren für Familien und Kinder geeignet?

Eine Kanutour ist ein großartiges Abenteuer für Kinder in jedem Alter, die sich im und auf dem Wasser wohl und sicher fühlen. Erlebnisreiche und aktive Tage auf dem Wasser bringen die Kinder in Kontakt mit der Tier- und Pflanzenwelt. Übernachtungen im Zelt erhöhen den Abenteuerfaktor. Und am Lagerfeuer gibt es Zeit und Muße, um die vielen neuen Eindrücke mit den Kleinen sacken zu lassen.

Wichtig für die Eltern ist nur, dass sie die Tour gut vorbereiten und so planen, dass sie dem Alter der Kinder angemessen ist. Tagesetappen sollten nicht zu lang gewählt werden. Besser ist es, etwas mehr Zeit zwischendurch für Badestopps und Spiele einzuplanen. Man sollte auch immer eine Programmalternative an Land in der Hinterhand haben, falls das Wetter zwischendurch einmal nicht so richtig mitspielt und Wind, Wellen und Regen zum Verbleib an Land zwingen.

Zur Ausrüstung sollten in jedem Fall passende Schwimmwesten für Kinder gehören und das Tragen der Westen sollte im Boot immer Pflicht sein. Kindgerechte Paddel erleichtern es den kleineren mit dem Kanu gut zurecht zu kommen. Sonnenschutz und ausreichend Getränke sind mit Kindern an Bord besonders wichtig.

Wer diese wenigen Besonderheiten beherzigt, wird mit dem Nachwuchs tolle gemeinsame Erlebnisse im Kanu machen, die einen großen Beitrag zu gelungenen Familienferien liefern.

Quelle: Bundesverband Kanu

 

   Erst mitfahren und mieten, dann kaufen.

Sie sind vom Wassersport begeistert? Sie möchten unbedingt eine Segelyacht, ein Motorboot oder ein Kanu Ihr eigen nennen? Bevor Sie sich zum Kauf entscheiden, nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die es im Wassersport gibt, Boote und Ausrüstung auszuleihen. So können Sie in der Praxis testen, welches das richtige Boot oder die geeignete Ausrüstung für Sie ist.

Der Funke springt im Wassersport schnell über, die Faszination dieses Freizeitsports ist riesig, ganz gleich ob es ums Tauchen, Segeln, Motorboot oder Kanu fahren geht. Bei der Entscheidung für die Anschaffung eines eigenen Bootes sollten Sie sich dennoch genügend Zeit einräumen, um zu einer für Sie passenden Kaufentscheidung zu kommen - Ihr neues Traumschiff soll Sie schließlich über die viele Jahre in Ihrer Freizeit begleiten und Ihnen Spaß bringen.

Für alle Arten von Boote und Yachten gibt es vielfältige Möglichkeiten, diese auszuleihen. Dies bietet Ihnen eine hervorragende Möglichkeit verschiedene Boote und Modell auszuprobieren, um so Ihre eigenen Ansprüche an das Boot besser einschätzen zu lernen. Auch Kanus oder Kajaks können in der Regel stunden- oder tageweise ausgeliehen werden. Hier bietet es sich an, zunächst mit einem breiteren und kippstabileren Boot zu beginnen. Steigt dann das eigene Können, kann auch der Bootstyp dementsprechend sportiver ausgelegt werden. Zudem gibt es große Unterschiede je nach Gewässer: die Boote unterscheiden sich zwischen Einsatzorten wie Küste, Wildwasser oder ein Zahmwasser sehr.

 Je mehr Erfahrungen Sie mit unterschiedlichen Booten sammeln, desto besser werden Sie Ihre eigenen Wünsche an Ihr ideales Schiff erkennen und definieren können. Für eine längere Tour mit Materialtransport bietet sich beispielsweise ein Geräumiger Kanadier an.

Auch der Besuch auf Bootsmessen wird Ihnen auf dem Weg zu Ihrem Wunschboot weiterhelfen. Auf den Messen bekommen Sie einen Überblick über das aktuelle Angebot auf dem Markt und können verschiedene Boote miteinander vergleichen. Mit Ihren Erfahrungen aus der Charter können Sie die ausgestellten Boote auf den Messen besser in Bezug auf Ihre Wünsche einschätzen. Testberichte aus den Fachmedien ergänzen Ihre persönlichen Eindrücke von den Schiffen. Nicht zuletzte besteht auf der boot Düsseldorf im Bereich der "World of Paddling", die Möglichkeit, ein Kanu probeweiser auf einem künstlich angelegten Flusslauf zu bewegen.

 

   Kanu, Kajak oder Kanadier - was ist der Unterschied?

Die Bezeichnung Kanu ist ein Oberbegriff für Boote, die nicht über ein am Boot befestigtes Ruderblatt angetrieben werden, sondern durch einzelne, lose Paddel in den Händen des Kanuten. Insofern zählen sowohl Canadier als auch Kajaks zu den Kanus.

Ein Canadier ist nach oben offen und wird gestützt durch ein Sitzbrett mit einem Stechpaddel gefahren, meist von mehren Personen. Wegen seines Platzangebotes für mehrere Personen mit Gepäck eignet sich der Canadier bestens für Wandertouren.

Ein Kajak ist dagegen meist bis auf eine kleine Luke als Einstieg nach oben geschlossen und in seiner Bauform deutlich flacher und schmaler als ein Canadier. Der Fahrer sitzt im Kajak mit nach vorne ausgestreckten Beinen in der Luke und paddelt mit einem Doppelpaddel auf beiden Seiten des Bootes. Kajaks gibt es als Einzel- oder Doppelsitzer. Für Wanderfahrten gibt es Kajaks, in denen speziell für das Gepäck Stauraum vorgesehen ist.

Quelle: Bundesverband Kanu

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